logo_womanizer_250x250.png

Über Womanizer

Hinter Womanizer Pomaden und Bartpflege steht der große Pomade-Fan Carsten aus Niedersachsen. 2013 begann er eigene Pomaden zu brauen. Nach Monaten harter Arbeit und vielen Fehlversuchen entstanden zunächst die festen Pomaden "Womanizer Hard". Getrieben von der Freude und Begeisterung für das Pomadebrauen, richtete er sich ein Pomadelabor ein, gab seine Pomaden in die Zulassung und arbeitete weiter an verschiedenen Düften. 

Die Geschichte

oder

Wie kommt man auf das schmale Brett und beginnt sich die eigene Pomade zu brauen?

 

2013 bekam ich eine Pomade in die Hände, deren Duft mich schlichtweg vom Hocker haute. Also erwarb ich diese, wobei sie „nur“ eine Medium war und eigentlich nicht geeignet für meine dünnen und sehr stark lockigen Haare… aber der Duft!

Ich begann mir meine Standard Pomade zu schmieren und nutzte die wohlduftende als Topper. Da diese Medium so Öllastig war, löste sie leider den Halt der anderen Pomade und die Haare waren nicht mehr in der Lage, das zu machen, was ich wollte.

Es war zum heulen, all das was gut roch, hielt bei mir nicht. All das was gut hielt, war vom Duft her nicht mein Geschmack.

Da fiel mir ein, das der Produzent meiner Standartpomade auf seiner Promotiontour erzählte, dass er diese auf seiner Farm anfänglich selbst kochte.

Das war der Moment in dem ich mir sagte, dass ich das auch schaffen würde. Ich würde mir eine Pomade mit dem Duft kreieren, der mir zusagt. Ich schrieb mir sämtliche Zutaten auf und begann zuhause den Hexenkessel anzuheizen. Hätte mir jemand zu diesem Zeitpunkt erzählt, dass ich für die Herstellung ein Chemiestudium benötige, hätte ich die Finger davon gelassen.

Nachdem ich 1,5 Jahre lang Fett und Wachs weggeschmissen habe und immer wieder Rückschläge in Kauf nahm, öffnete mir ein Freund die Augen durch nur einen Satz „erinnere dich an die Wurzeln“. Ich stellte das Rezept noch einige Male um und hatte das Grundrezept, welches meine Haare zu bändigen verstand.

Ich gab eine Probe zur Bewertung dieser, an einen guten Freund mit Sachverstand ab und freute mich darüber, dass er die Probe sehr konstruktiv bewertete. Somit wusste ich, dass ich bis auf eine kleine Schwachstelle, auf einem guten Weg war.

Seit 2013 fällt die Pomade unter die europäische Kosmetikverordnung.

Das bedeutete für mich, dass die Pomade eine so genannte „Sicherheitsbewertung“ benötigte, welche ich über einen freien Gutachter dann auch machen ließ.

Was jedoch nicht dazugehört, aber für mich wichtig war, ist ein dermatologisches Unbedenklichkeitsgutachten, welches ich mit Erfolg erstellen ließ…

NEIN!

Mir war wichtig, dass keine Tiere für unsere Eitelkeit leiden müssen und habe mir aus diesem Grund ein Institut gesucht, welches NUR mit Probanden menschlicher Art arbeiten.

 

Keine Industrieware.

Da ich an der Herstellung Spaß habe und mir diesen nicht nehmen lassen möchte, wollte ich die Pomade weiterhin von zuhause aus produzieren, welches jedoch am heimischen Herd nicht wirklich konform mit unseren Gesetzestexten läuft. Also machte ich mich beim Amt schlau und fing an mir in unserem Nebenhaus eine Räumlichkeit zu erbauen, in der ich unter Laborbedingungen arbeiten kann.

So sagt es Carsten.